Rasende Zeit

Zusammenfassung der vorherigen Geschehnisse zwischen letztem Eintrag und heute fehlt.

Erinnerung an die Gruppe: Nicht vergessen die Goldschatulle aus dem Tsatempel auch tatsächlich im nächsten Tsatempel abzugeben!!

Nach dem Kampf steigen die Helden den Turm ins nächste Stockwerk hinauf und finden dort ein Alchemistisches Labor vor. Sie beschließen sich ein paar der Bücher und Buchtitel anzusehen, diese verfallen jedoch bei der Berührung zu Staub – und scheinen auch von der Alterung betroffen zu sein. Vor allem Tejeran ist über diese Zerstörung der Bücher entsetzt.
Durch diese Alterung können sie auch nicht mehr den weiteren Ingredienzien vertrauen – Tejeran findet aber schließlich 12 Unzen Arkaniumpulver und da dieses nicht verdirbt, nimmt die Gruppe es mit.
Auf einem Tisch finden sie einen Bogen Pergament mit dem Datum aus der Vergangenheit, als die Helden dort gegen Borbarad gekämpft haben (genaues Datum+Text?)

Sie finden auch ein wenig Gold (178 Dukaten) und geben sie wieder in die Gruppenkasse.

Anschließend beschließen sie die Treppe ins nächste Stockwerk hinaufzusteigen.
Der Turm ist schließlich nur noch 6 Schritt im Durchmesser – zwei schmale Schießscharten weisen nach Norden hin.

Auf dem Boden sehen sie drei Kreidestriche, die sich in der Mitte treffen – Idra fällt eine mechanische vinsalter Uhr auf, in der die Zeit rasend verstreicht, die Stunden vergehen wie Sekunden.
Sie stubst Alawin an und meint leise “wir haben nicht viel Zeit Alawin” und nimmt die Uhr hinunter. Die Helden beschließen sich zu beeilen – Idra sieht nur kurz unter der Matratze nach.

Sie betreten das dritte Obergeschoss, der Raum hat inzwischen nur noch 5 Schritt im Durchmesser und ist fast gänzlich leer – nur ein wenig Schutt ist zu sehen.
Die Decke ist eingestürzt und die Helden können den Nachhimmel erkennen.
Als Idra ein paar Schritte in die Mitte macht um sich das Gerümpel näher anzusehen, knarzt der Holzboden verdächtig – die Helden erkennen, dass sie ihren Gegner hier nicht finden werden und gehen eilig nach unten um die Falltür im Erdgeschoss zu untersuchen.
Als sie die Falltüre öffnen führt eine Treppe ins Untergeschoss hinab.
Idra nimmt die Laterne und sie gehen hinab – auf Wandbehängen sehen sie Zayadzeichen, können sie aber nicht identifizieren – und auf einem Tisch Elfenbeinschnitzereien – dreizehngehörnten Drachen und einer Hornechse und unter dem Teppich ein verschlungenes Kreidezeichen. Idra weist Tejeran darauf hin, der sich daraufhin das Zeichen genauer ansieht.
Es scheint sich um Schutzsiegel Zauberzeichen zu handeln.
Tejeran untersucht die Elfenbeinschnitzereien mit einem Odem und entdeckt, dass diese magisch sind – und zwar Illusionsmagie.

Er teilt Idra mit, dass diese die Schnitzereien problemlos aufheben kann.
Daraufhin wird in grünleuchtender Schrift an die Wand geschrieben “Weiche zurück oder stirb, Verdammter”
Idra hält die beiden Figurinen und weicht etwas zurück.
Die Helden überlegen wie sie gegen das Zauberzeichen am Boden vorgehen können – es zu entzaubern würde viel Astralenergie verbrauchen und sie überlegen, ob sie es auch auf andere Art und Weise entfernen könnten.
Die Helden sind sich sicher, dass sich unter dem Teppich noch eine Falltüre befindet.
Idra wischt den Teppich etwas zur Seite und die Helden entschließen sich dazu, dass Praiala um Praios Magiebann bittet – weil sie auch hoffe, dass dieser im Kampf gegen den Magier hilfreich sein könnte.
Als das Auge des Praios erscheint, verschwindet eine Illusion und im Boden erkennen sie eine Treppe abwärts.

Da die Wirkung des Zaubers nun aufgehoben ist, nimmt sich Idra die Zeit die Kreide zu verwischen, ehe die Helden hinabsteigen und schließlich einen kreisförmigen Raum betreten – 4 Schritt Durchmesser – aber nur noch 2 Schritt hoch.
Sie erkennen eine beschlagene Kupferfalltüre im Boden, in die Zauberzeichen eingelassen sind – an den Wänden sind Regale, offenbar Vorräte (Essen).
Das Zeichen in der Türe ist in Arkanium gegossen – ein Heptagramm für Schutz und Wacht – und das Auge des Praios verlischt – offenbar weil die Umgebung sehr unheilig ist und daher die Zeit bereits abgelaufen ist.
Der Name des Wächters ist Shruuf.

Die Helden bereiten sich auf den Kampf vor und Tejeran zaubert einen Armatrutz auf alle mit RS2 für 2h.
Sie öffnen dann eilig die Luke und der Shruuf manifestiert sich im Raum.
Idra reagiert rasch und greift den Shruuf zweimal an – einmal glücklich – während Xolame mit ihrem Hammerschlag und ihrer geweihten Waffe wirklich gut trifft und den Shruuf erledigt.

Bereit zu reagieren sejem die Helden durch die Luke in den Raum r hinab – sie werden aber nicht angegriffen und erkennen unten im Raum eine rötlich leuchtende Schutzkuppel in der die silbrig strahlenden, unwirklichen Umrisse eines Dreizehnsternes zu erkennen sind, die bald wieder hinter den wabernden Schleiern verschwinden.
Die Kugel scheint keine Halbkugel, sondern eine ganze Kugel zu sein.

Mit einem Analys stellt Tejeran fest, dass es sich um eine Mischung aus Arkanium und Fortifex handelt.

Sie springen nach unten und tun sich alle ein wenig weh und die Magier machen sich daran, die Kuppel zu zerstören.
Als sie die Kuppel zerstören, fallen sie in den Limbus und alle Geräusche verschwinden.
Der Aufenthalt im Limbus fügt allen Schaden zu
Die Helden konzentrieren sich auf den dreizehnstern – bzw die anderen Helden – und sehen hinter dem Nebel weiterhin ein diffuses Licht, ein dreizehneckiger Beschwörungskreis mit dämonischen Symbolen und dreizehn Gestalten die sich bewegen – in der Mitte ein in silbernes Licht gebadeter Mensch.
Die Helden erkennen in ihm Liskom von Fasar – der auch nicht viel lebendiger aussieht als die dreizehn rituellen Opfer, die sich nicht mit ihm rythmisch mitbewegen, sondern große Schmerzen zu leiden scheinen.
Auch Liskoms Fleisch scheint vor langer Zeit bis auf die Knochen verbrannt zu sein.
Tejeran zaubert einen Ignisphaxius mit all seiner Magie.
Vor ihren Augen wird er immer jünger und gesünder, die Narben glätten sich – während sich eine unheilige Präsenz in die Gedanken der Helden einschleicht.
In diesem Augenblick schlägt Tejerans Zauber ein – und immer noch winden sich die rituellen Opfer – und die dämonische Macht um die Helden herum scheint sich zusammenzuballen.

Sie wenden sich den Opfern zu – als sich Tejeran dem ersten Opfer zuwendet sackt es tot zusammen, als er es erreicht.

Die meisten fallen in den nächsten Augenblicken tot um – aber sie können drei erkennen, deren Lebenswille sich noch hält.
Tejeran flößt seinem OPfer einen Heiltrank ein und übergibt es dann an Idra. Sie retten so die drei noch lebenden Opfer erst einmal – Idra weist Tejeran auf die Leblose Hülle Liskoms hin – dieser hatte ja etwas in der Hand und sie möchte, dass Tejeran sich dies ansieht.
Er sieht sich die Leiche an, findet jedoch nichts.
Als das letzte Opfer fällt, erschüttert eine riesige Gewalt die Sphären und das Leben der Helden zieht von Geburt an vor ihnen vorbei – sie empfinden ein Gefühl von Zufriedenheit und Erfüllung, während ihren Körper immer mehr Kräfte entzogen werden und ihnen schwinden die Sinne.

Einige der Helden erwachen, sie sehen helles Licht – nichts ist zu hören – sie finden sich auf kaltem Steinboden wieder – erst nach einer Weile erkennen sie, dass sie im Tsatempel in Drakenfels sind – ein Mann mit nur notdürftig verbundenen Wunden sieht auf sie herab – sie erkennen Delian – der sich gleich um den an der Schwelle des Todes weilenden Tejeran kümmern wird und ihm einen E-Heiltrank einflößt.
Idra dankt Tsa und Phex inbrünstig für die gute Rettung.

Delian erzählt, dass die Helden hier im Tempel erschienen sind – Delian hat Mutter Linei nach Brunhag gebracht und ist dann wieder zurückgekehrt um den Helden zu helfen.
Die Kleidung der Helden ist scheinbar von der Zeit zerfressen und sie sehen ziemlich gealtert aus.

Idra betet einen zweifach aufgestuften Heilsegen bei dem sie von Praiala unterstützt wird – auf alle und um die Wirkung zu erhöhen – + 14 LP für alle.
Auch die drei geretteten Opfer werden dadurch geheilt.
Delian ist sehr erleichtert und eilt zu Mariella hin – auch Waranka (entführtes Mädchen aus einem Dorf) und Araschia wurden gerettet (Schwester der zwei Burschen die die Helden gebeten haben nach ihr zu suchen)
Die Helden reimen sich zusammen, dass, als sie den Ritualkreis gefunden haben, das Ritual schon fast abgeschlossen war – oder doch abgeschlossen war – die Helden sind zwar dem Limbus entkommen, aber sie wissen nicht, ob der Fürst der Niederhöllen (Targunitot) nur bedeutet, dass dieser sich zb Liskoms Seele geholt hat – oder ob auch der Plan aufgegangen ist und Borbarad zurückkehren konnte.
Sie wissen es nicht.
Tejeran hat an der Schwelle des Todes gefühlt, wie etwas durch ihn durchgegangen ist, es ist nun in dieser Welt – es war seine Zufriedenheit die er gespürt hat – er ist immer mit ihm verbunden – seine Seele und sein Körper sind für immer von diesem Augenblick gezeichnet und er wird den Namen niemals vergessen – denn sein Name ist Borbarad.

Er berichtet den Helden davon – und sie beschließen ihn bei Gelegenheit (nach entsprechender Erholung) zu untersuchen.

Sie konnten nicht verhindern, dass Borbarad in diese Welt zurückkehrt – aber sie glauben zumindest verhindert zu haben, dass dieser Liskom als sein Gefäß benutzt hat.

Auch die Zeiger der Uhr bewegen sich wieder normal – Idra beschließt diese Uhr zu behalten.

Sie kehren zum Turm zurück, finden aber keine Überreste auf das Portal.
Der Zeitfrevel wurde nicht umgekehrt.

Die Helden altern unterschiedlich – Alawin: 6 Jahre, Xolame: 10 Jahre, Praiala: 10 Jahre, Tejeran: 9 Jahre, Idra: 6 Jahre, Darion: 4 Jahre

Sie geben die drei Ampullen den drei Überlebenden – sie haben im Tagebuch der Tsageweihten gelesen, dass es sich dabei um Tsawunder gehandelt hat – und die drei regenerieren sich vollkommen. Davor waren sie weit über 80.


Praiala: 3KP, 29 LP